Rede des 1. Vorsitzenden Karl Eichstetter

zum 40-jährigen Vereinsjubiläum des SC Mitterfecking

Liebe Freunde unseres Vereins, meine Damen und Herren,der SC Mitterfecking feiert heute sein 40jähriges Jubiläum.
Am 11.3. 1967 haben sich einige sportbegeisterte Männer aus unserer Gemeinde zusammengefunden um einen Sportverein zu gründen. Die Väter dieses Gedankens waren sicherlich, unsere leider bereits verstorbenen, Richard Reichl und sein Abteilungsleiter Anton Meinzer.
Einigkeit macht stark , hieß damals das Motto, und so wuchs tatsächlich die zunächst noch kleine Gruppe rasch zu einem lebendigen Vereinswesen heran. Können Sie sich eingentlich noch vorstellen, das es unseren SC Mitterfecking nicht gibt? – Ich kann es jedenfalls nicht . Der SC Mitterfecking hat einen festen Platz in unserem Sport-, Freizeit aber auch Gemeindeleben eingenommen. Die Vielseitigkeit im Angebot, unsere Sportanlagen und die gute Ausrüstung haben unseren Verein attraktiv und damit groß gemacht.

Mit nun 700 Mitgliedern sind 80 % aller Mitterfeckinger Mitglied im Sportverein. Ich finde das ist ein überragender Erfolg, der auf die kontinuirliche Vereinspolitik zurückzuführen ist. Ich erinnere an die Namen: Richard Reichel, Anton Meinzer, Helmut Gschwendner, Sebastian Hobmaier und Georg Schultes, ein solches Vereinsjubiläum ist untrennbar verbunden mit dem tatkräftigen Engagement von Leuten dieses Kalibers, aber auch alle aktiven Mitglieder, Abteilungs- und Übungsleiter, alle Betreuer, Trainer und sonstige hilfreichen Geister haben unseren Verein mit allen Kräften gefördert und seine positive Entwicklung ermöglicht.

Eines haben alle Ehrenamtlichen gemeinsam: sie wissen, dass Tugenden wie Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität praktisch gelebt werden müssen. Dafür sind sie bereit, etwas sehr wertvolles einzubringen, nämlich Ihre Zeit. Mann kann hierfür nicht oft genug Danke sagen und seine Anerkennung zum Ausdruck bringen. Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank aber auch auf die Familien und Freunde ausweiten. Denn die müssen an vielen Stunden und häufig an ganzen Wochenenden auf Ihre Partner oder auf ihre Mutter oder ihren Vater verzichten. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Heute feiern wir den 40. Geburtstag. Wir stehen in einer guten und stolzen Tradition. Diese Tradition aber verpflichtet uns die alte Kammeradschaft zu pflegen und neue Freunde in unsere gewachsenen Gemeinschaft einzubinden. Sie verpflichtet uns alle, den Idealen unseres Sports auch weiterhin die Treue zu halten, gerade in einer Zeit, in der Idealismus keinen großen Stellenwert mehr besitzt. Die Kraft für diese Aufgaben aber können wir heute, am Jubiläumstag, zu einem großen Teil aus unserer erfolgreichen Vergangenheit schöpfen.

Lasst uns gemeinsam eine Reise in die 40-jährige Geschichte des SC Mitterfecking machen:

Bei aller Tradition und erfolgreichen Vergangenheit dürfen wir aber nicht die Zukunft vergessen. Diese Zukunft sind unsere 250 Kinder und Jugendliche, Ihnen müssen wir ein gutes und attraktives Sportangebot bieten, Vereine machen Kinder stark gegen Sucht und Drogen, daran müssen wir unermüdlich Arbeiten.
Der Paul Breitner hat einmal gesagt:
Die Kinder im Verein sollen in erster Linie gute Typen werden, wenn sie auch noch gute Sportler werden umso besser, aber das steht nicht im Mittelpunkt.

Diese Jugendarbeit kostet uns sehr viel Geld, Geld das wir nur durch viele Mitgliedsbeiträge aufbringen können, Ihr alle unterstützt durch eure lange Mitgliedschaft ob als Eltern, Großeltern oder einfach als Mitbürger die wissen wie wichtig die Arbeit im Verein für die Jugendlichen ist.Vereine sind oft die letzte Barriere für Jugendliche gegen die Versuchungen unserer Gesellschaft.

In jedem Verein gibt es aber auch noch Frauen und Männer die sich über den normalen Rahmen hinaus engagieren und das Gerüst eines funktionierenden Vereines bilden:
Schott Evi seit 10 Jáhren Ul Kinderturnen + BLSV Arlt Kurt seit 15 Jahren Platzwart + BLSV Betz Gottfried seit 20 Jahren UL Fussball + BLSV Bittner Reiner seit 15 Jahren Abt. Fussball + BLSV Seidl Herbert seit 15 Jahren ÜL und JL Fussb. + BLSV Schott Anton seit 10 Jahren AL Tischtennis + BLSV Weber Franz seit 20 Jahren ÜL Fussball + BLSV Wutzlhofer Th. seit 15 Jahren Hauptkassier + BLSV

Bei 2 Männern möchte ich mich noch besonders bedanken und zwar beim Blümel Sepp, der Jahraus Jahrein unterwegs ist für den Verein Sach- und Geldspenden zu sammeln und beim Zeller Leo, der bei den Arbeitseinsätzen immer seine Maschinen zur Verfügung stellt.

Wir kommen jetzt zu einer Gruppe von Männern ohne die Fussball nicht möglich wäre. Dazu möchte ich euch vorher einen Geschichte erzählen."Anruf des Teufels beim Petrus: Schlage Fussballspiel Himmel gegen Hölle vor. Okay sagt Petrus, aber du musst wissen, alle berühmten Spieler, die es jemals gab sind bei uns im Himmel, Kein Problem sagt der Teufel, wir haben je die Schiedsrichter!"
Eigenlich ist diese Story furchtbar gemein, so schlimm sind die Schiedsrichter ja nicht, zumindest die, die wir hier haben.

Möchte nun unsere Schiedsrichter zu mir bitten:
Hobmaier Wast, Lugauer Günther, Rottler Heinz, Stark Adi und Weber Franz.

Wir wollen uns nun bei allen bedanken, die uns durch Ihre lange Mitgliedschaft von 20/25/30/35 oder gar 40 Jahren, also Gründungsmitglieder, die Treue gehalten haben.

Zum Schluß möchte ich noch auf unsere Veranstaltungen am Wochenende hinweisen:
Samstag ab 14.00 XXL Kickerturnier, Kaffe und Kuchen und Grillen am Sportplatz, ab 20.00 Party und Siegererung in der Zeller – Halle.
Sonntag ab 8.30 Uhr Gottesdienst in Peterfecking für verstorbene Mitglieder, ab 13.00 Uhr Senioren Fussballturnier, ab 14.00 Beach-Volleyballturnier, ab 14.00 Tag der offenen Tür im Kraftraum, Tischtennisabteilung und Auftritte der Mädchentanzgruppe, Kaffe und Kuchen sowie Grillen am Sportplatz.

Nun habe ich eure Geduld aber lange genug strapaziert, ich hoffe es hat euch gefallen, wünsche noch gute Unterhaltung , einen sicheren Nachhauseweg und bedanke mich für euer Kommen. Beschließen möchte ich den Abend mit einem Zitat vom Hajo Friedrichs der einmal gesagt hat:
"Fast alles ist wichtiger als Sport, nur so schön ist das meiste nicht."